Kontakt
 
 
 
 

Unser Anspruch

an den zukünftigen Hundehalter

Dinge die man als Hundehalter bedenken, beachten und vor allem wissen sollte.
Entnommen aus einem Informationsblatt des VDH.

Was Sie über Ihren Hund wissen sollten

  • Ihr Hund ist ein soziales Lebewesen,
    das darauf angewiesen ist, im engen Bereich Ihrer Familie zu leben.
  • Ihr Hund ist ein Lauftier.
    Er muss also entsprechende Bewegungsmöglichkeiten erhalten!
  • Ihr Hund ist ein Beutegreifer.
    Deshalb müssen Sie ihn entsprechend erziehen, damit er nicht Jogger,
    Radfahrer, laufende Kinder, Vieh und Wild verfolgt.
  • Ihr Hund muss eine Aufgabe haben.
    Bieten Sie Ihm die Gelegenheit, einer „Arbeit“ nachzugehen. Sport mit
    dem Hund, Agility und Begleithundeausbildung sind nur einige Möglichkeiten.

Was Sie als zukünftiger Hundehalter bedenken sollten


Denn der Hundefreund fragt sich vor der Anschaffung eines Hundes
  • Welchen Hund wünsche ich mir bzw. der ganzen Familie?
  • Habe ich mich entsprechend meinen Verhältnissen für den richtigen Hund,
    bzw. für die richtige Rasse entschieden?
  • will und kann ich das Tier bis an sein Lebensende – mindestens 10 Jahre,
    bei kleinen Rassen oft 13 bis 15 Jahre – verantwortlich halten?
  • Habe ich die Möglichkeit für eine artgerechte Haltung dieses Hundes,
    z.B. ausreichende Bewegung und Beschäftigung mit dem Tier – insbesondere
    in den ersten Monaten?
  • Ist eventuell vorher die Zustimmung des Vermieters einzuholen?
  • Habe ich mir überlegt, was ich mit dem Hund im Urlaub mache?
  • Bin ich bereit, bei einem „Malheur“ auch 'mal ein Hundehäufchen zu beseitigen?
  • Habe ich die Kosten bedacht, wie z.B. Anschaffung, Futter, Ausbildung, Tierarzt, Haftpflicht, Steuer?
  • Habe ich mich ausreichend informiert, wo es seriöse Züchter gibt?
  • Muss ich den Hund aufgrund meines Arbeitsverhältnisses zu lange allein lassen?

Was Sie beim Aussuchen eines Hundes beachten sollten

  • Ist das Tier gesund und munter/lebhaft?
  • Ist das Tier mindestens 8 Wochen alt, geimpft und entwurmt?
  • Kann ich den Welpenwurf besuchen – möglichst in der ursprünglichen
    Umgebung mit dem Muttertier?
  • Sind die Welpen auf den Menschen geprägt, d.h. kommen sie Ihnen freudig
    entgegen und sind nicht scheu?
  • Macht die ursprüngliche Umgebung, die Zuchtanlage einen guten Eindruck?
  • Werde ich vom Züchter umfassend beraten und nicht beschwatzt?
  • Ist der Kaufvertrag (und ggf. die Papiere) einwandfrei?

Was Sie über eine artgerechte Hundehaltung wissen sollten

  • Stets ausreichend frischen Trank (Wasser) in einem sauberen, standfesten Gefäß bereithalten. Wasser ist ein Lebensmittel! Der Welpe benötigt mehrere kleinere, der ausgewachsene Hund eine Hauptmahlzeit mit ausgewogenem Futter! Der Hund benötigt Proteine (Eiweiß), Kohlenhydrate, Fett und darin enthaltene Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente!
  • 3-5mal täglich „Gassi gehen". Davon 2mal täglich ausgedehnte Gänge von wenigstens einer halben Stunde Dauer. Hunde brauchen insgesamt mindestens zwei Stunden Auslauf.
  • Einen älteren Einzelhund nicht länger als 5 Stunden allein lassen – außerhalb dieser Zeit viel direkten Kontakt zum Menschen.
  • Einzelhunde nicht auf unbewohntem Grundstück halten, falls nicht tägliche Anwesenheit des Halters/Betreuers über mindestens 8 Stunden gesichert ist.
  • Junghunde bis ca. 5. Lebensmonat benötigen täglich unmittelbaren Kontakt zum Menschen, wann immer sie möchten – mit Ruhezeiten dazwischen.
  • Junghunde bis zum 8. Lebensmonat nicht ausschließlich im Zwinger halten und bis zum Alter von 12 Monaten niemals in Anbindehaltung. Auf die Anbindehaltung sollte insgesamt verzichtet werden. Denn der Hund hat sie nicht verdient.
  • Konsequente, hundeverständliche Erziehung gehört zur artgerechten Haltung. Der Hund lernt das Geforderte besser, wenn es mit Handlungen, die ihm Spaß machen, verknüpft.
  • Nutzen Sie in der Sozialisierungsphase Ihres Hundes (bis zur 14. Lebenswoche) den Rudel-, also Geselligkeitstrieb zur Vertrauens- und Gehorsamsbildung bei Ihrem Hund aus. Er soll dabei weder zum Duckmäuser noch zum dauernden Rangkämpfer werden!
  • Lassen Sie Ihren Hund bei aller Tierliebe nicht zum „Herrn“ in Ihrem Haus und an Ihrer Leine zum „Quälgeist“ Ihrer Mitmenschen werden!
  • Beachten Sie die jeweiligen Bestimmungen in Ihrer Gemeinde. Wir leben nicht allein mit unserem Hund. Und Rücksicht auf Umgebung und andere Mitmenschen sollte unser oberstes Gebot sein!
Besucher bisher:  © 2005 Bärbel Geiger  ·  Gestaltung: Jan Stubenrauch  ·  Sitemap  ·  Disclaimer  ·  Impressum